Sehr lesenswert
Sieben Jahre puls bedeuten viele lebensnahe, oft auch ermutigende Geschichten. Hier drei besonders bewegende Beispiele.
Text: Prem Lata Gupta
Fotos: Nick Neufeld

„Überall sprechen uns die Leute an“
Der Bericht in diesem Jahr über den kleinen Berkay, der mit seiner Leukämieerkrankung erfolgreich am Klinikum Braunschweig behandelt wurde, hat viele Menschen berührt, vor allem aber seine Eltern Oezlem und Levent Kahraman: „Es ist uns ein tiefes Bedürfnis, Ihnen mitzuteilen, wie unglaublich gut dieser Artikel angekommen ist. Überall, ob im Krankenhaus oder auf der Straße, sprechen uns die Leute an. Alle sind wirklich tief beeindruckt. Wir dachten, das Magazin sei nur im Klinikum Braunschweig erhältlich, aber eine Bekannte erzählte uns, dass es die Zeitschrift auch in Wolfenbüttel gibt – das freut uns umso mehr, denn so erreicht Ihre wichtige Botschaft noch mehr Menschen! Nochmals tausend Dank für Ihre Mühe, Ihre großartige Unterstützung und diese herzliche, tolle Zusammenfassung.“
Drei Schwestern im selben Beruf
Sie heißen mit Vornamen Rafaela, Chantal und Melanie. Und als wir im Herbst 2023 über sie berichteten, trugen alle noch den Nachnamen Fricke. Was die drei Schwestern ebenfalls eint: Sie haben sich für den Beruf der Pflegefachfrau entschieden, am Klinikum Braunschweig. Chantal Feuerhahn, inzwischen verheiratet, erinnert sich: „Am meisten Feedback auf den Artikel kam von Kolleginnen und Kollegen. Die fanden das cool.“ Sie arbeitet auf der Entbindungsstation. „Das ist eine sehr schöne Aufgabe.“ Melanie Hanne, die älteste Schwester und inzwischen 28 Jahre alt, hat ebenfalls geheiratet und ein Kind bekommen. Seit Juli 2025 ist sie wieder im Job – und zwar auf der Akutstation der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Sie sagt: „Ich bin jemand, der mit ganzem Herzen dabei ist.“ Dasselbe gilt auch für die jüngste der drei Frauen. Rafaela Fricke macht ihr Examen. Ihre Pläne für die Zukunft: „Ich möchte auf einer chirurgischen Station arbeiten. Das Themengebiet fasziniert mich.“


Ein langer Artikel für die Heimat
Dhalia und Jar-Ar Ramirez stammen von den Philippinen, das Ehepaar arbeitet in der Pflege am Klinikum Braunschweig, sie in der Augenklinik, er auf der Medizinisch-Neurologischen Intensivstation. Als die Story über die beiden im Frühjahr 2022 erschien, hat das Paar die vierseitige Geschichte aus puls abfotografiert und an die Familie in der Heimat geschickt. Auch übrigens an die Agentur, die sie nach Deutschland vermittelt hat – sozusagen als Anschauungs- und Infomaterial. Dhalia Ramirez: „Wir sind zufrieden, inzwischen gibt es noch mehr Landsleute unter den Kolleginnen und Kollegen. Viele wohnen recht nah am Klinikum, theoretisch können wir – etwa bei einem Streik der Verkehrsbetriebe – sogar zu Fuß zur Arbeit gehen. Wir sind eine große Gemeinschaft.“ Ihre eigene Familie ist ebenfalls gewachsen. „Wir haben drei Jungen, das jüngste Kind ist acht Monate alt. In ein paar Monaten werde ich wieder einsteigen, aber wahrscheinlich mit einer reduzierten Stundenzahl.“
Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!
Wir wissen, dass Sie jede Ausgabe von puls aufmerksam lesen. Was verbindet Sie mit unserem Magazin oder was haben Sie im Klinikum Braunschweig erlebt? Wir freuen uns über jeden Brief von Ihnen. Schreiben Sie uns per Post an das Klinikum Braunschweig, Kommunikation und Medien, Freisestraße 9/10, 38118 Braunschweig. Eine Auswahl finden Sie dann auf dieser Website. Unter allen Einsendungen verlosen wir eine skbs-Überraschungsbox. Infos zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie hier.
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