Krankenhauslogistik

Ordnung muss sein

Den Überblick behalten: Als stellvertretender Wirtschaftsstellenleiter unterstützt Christoph Mainka die reibungslosen Abläufe der weniger sichtbaren Prozesse am Standort Celler Straße.

Autorin: Sabrina Mandel

7:12 Uhr – Aufgabenverteilung

Der Vorarbeiter des Hol- und Bringedienstes kommt zur allmorgendlichen Besprechung, um seine Mitarbeiter gemeinsam mit Christoph Mainka den anfallenden Aufgaben zuzuteilen. Ein repariertes Bett muss zurück in die Geriatrie. In der Frauenklinik soll ein Zimmer ausgeräumt werden. Und für den späten Vormittag ist noch eine größere Möbellieferung angekündigt. Die Personalverteilung ist rasch beschlossen und Christoph Mainka widmet sich im Anschluss der Büromaterialbestellung, die für den gesamten Standort in seinen Aufgabenbereich fällt.

9:32 Uhr – Alles sauber?

Christoph Mainka ist gemeinsam mit dem Vorarbeiter auf dem Außengelände unterwegs, um die Reinigungsarbeiten der Mannschaft vom Hol- und Bringedienst zu überprüfen. Das Formblatt samt Reinigungsprotokoll gibt die einzelnen Bereiche genau vor: Straßen und Gehwege gefegt? Unkraut beseitigt? Kellereingänge und Treppen gereinigt? Abfallkörbe geleert? Alles erledigt, die beiden Männer sind zufrieden.

11:01 Uhr – Das ist zu wenig!

Der stellvertretende Wirtschaftsstellenleiter ist nach dem Anruf seines Kollegen einmal quer über das Gelände geeilt und steht nun im Lebensmittellager des Krankenhauses. „Schau mal: Das ist doch eine ganz andere Füllmenge als sonst! Passt da denn der Preis noch?“ Der Kollege zeigt Christoph Mainka eine Lieferung von Sauerkrautkonserven, dieser notiert sich Menge sowie Preis und nimmt den Lieferschein mit ins Büro.

12:36 Uhr – Postdienst

Die Wirtschaftsstelle dient auch als eigenes kleines Postverteilzentrum. Die standortinterne Post wird täglich über die Klinikdienste zusammengetragen und in der Wirtschaftsstelle über die entsprechenden Postausgangs- sowie Stationsfächer zur Verfügung gestellt. Christoph Mainka sortiert die Briefe und erklärt: „Auch Pakete und die externe Post landen immer erst bei uns und müssen entsprechend verteilt werden.“

14:09 Uhr – Büroarbeit

Nach einem Anruf beim Lebensmittellieferanten ist klar: Die Füllmenge beim Sauerkraut hat sich tatsächlich geändert, der Grundpreis ist aber gleich geblieben. „Wir haben drei Lager am Standort, neben Lebensmitteln und Büromaterial noch das Hauswirtschaftslager. Man muss aufmerksam bleiben, es ändert sich ständig etwas.“ Weil zu seinem Aufgabengebiet auch die Rechnungs- und Sachbearbeitung zählen, ist es nun Zeit, Eingangsrechnungen zu kontrollieren. Sein Fußballtraining nach Feierabend sieht der 40-Jährige als perfekten Ausgleich nach einem stressigen Tag.

Christoph Mainka

stellvertretender Wirtschaftsstellenleiter

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